Bananenbrot

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Boah wie das duftet!

Gestern Abend haben der Zwerg und ich gemeinsam gebacken! Er liebt das und ich sowieso. Natürlich wird dabei auch fleißig “Backe, backe Kuchen!” gesungen.

Wir breiten dann immer die große Wachstischdecke auf dem Küchenfußboden aus und er darf dann fleißig Zutaten in die Rührschüssel kippen, die ich vorher abmesse und rühren, rühren, rühren. Besonders gut zum gemeinsamen Backen (und Teignaschen) eignen sich dazu natürlich Rezepte, bei denen alle Zutaten einfach zusammengeworfen werden. Wie zum Beispiel dieses Bananenbrot. Es war mein erstes selbstgebackenes und obwohl bei uns die Zutaten nicht zu 100% in der Schüssel gelandet sind, ist es ganz prima geworden! Super, um Tigerbananen vor dem Müll zu retten.

Weil wir beide so fleißig gerührt haben, brauchten wir nicht einmal den Handrührer zur Hilfe!

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Hier also das Grundrezept:

3-4 sehr reife Bananen (je nach Größe)
100 Gramm Zucker
300 Gramm Mehl
1 Vanillezucker
1 Backpulver
1/2 TL Salz
1 Ei
4 EL Öl
1 Handvoll Rosinen
1 TL Zimt

Da mein Teig recht flüssig war, habe ich noch eine Handvoll gemahlene Haselnüsse hinzugefügt. Ich denke, dass man durch die vielen Bananen eigentlich getrost auf das Ei verzichten könnte, wenn man es vegan backen möchte. Vielleicht dann einen Tick mehr Öl nehmen.

Das ganze habe ich ca. 45 Minuten bei 180°C im Ofen gebacken.

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Es duftet wirklich himmlisch! Ich konnte mich nur schwer zusammenreißen, es bis heute morgen stehen zu lassen! Aber ich hatte dem Zwergi versprochen, auf ihn zu warten, denn er musste leider ins Bett, während das Brot im Ofen war. Dafür freuten wir uns heute morgen um so mehr, und jetzt gerade genieße ich noch eine Scheibe getunkt in meinen Sojamilch-Chaitee. SO lecker! Absolut zu empfehlen.

Findet Ihr, das Bananenbrot hat den Namen “Brot” verdient, oder läuft das bei euch eher unter Kuchen? Ich kann mich noch nicht so recht entscheiden.

 

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Warum unser Junge eine Puppe hat

 

Jungs und Puppen… für die meisten Leute hier noch unverständlicher als Männer, die Elternzeit nehmen oder mit Babys im Tragetuch herumlaufen.

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Wenn mich jemand fragt, warum unser Junge denn eine Puppe hat (Ja, das fragen einen Leute. Auf dem Spielplatz, unterwegs, ganz ernsthaft. Und das traurigste: Auch andere Kinder.), dann sag ich: Weil er Puppen mag! Und weil er sich später als Erwachsener auch liebevoll um Babys kümmern soll, wenn er mal Papa oder sowas wird. Das muss man ja schließlich schon mal irgendwie üben. Wenn man keine Paschas mag, dann soll man auch keine heranzüchten. Außerdem ist es toll für Kinder, das eigens erlebte an eine Puppe weiterzugeben. Also alles was wir mit ihm machen, macht er mit der Puppe. Und mehr (das durch-die-Gegend-schleudern zum Beispiel. Ich schwöre!).

 

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Er fand die Puppen von anderen Kindern auf dem Spielplatz interessant und da stand für mich sofort fest, dass er zum zweiten Geburtstag auch eine bekommen wird. Beim Beratenwerden im Spielzeugladen wieder das gleiche. Ich sage: “Ich suche eine Puppe als Geburtstagsgeschenk für meinen Sohn zum zweiten Geburtstag.” Daran kann man nicht so viel falsch verstehen, oder? Die Verkäuferin jedenfalls schien das nicht für möglich zu halten und sprach konsequent zehn Minuten lang von “sie” und “die Kleine”. Egal wie oft ich “er” sagte. Ich wusste nicht, ob ich lachen oder heulen sollte. Naja, gekauft hab ich sie trotzdem, denn sie kann sogar in die Waschmaschine…

Als es dann endlich so weit war, und er sie am Geburstagsmorgen auspacken durfte, freute er sich so so sehr! Schon als er fühlte, was sich hinter dem Papier verbirgt und die erste Hand hinausschaute, hörte er nicht mehr auf, “Puppi” Puppi!” zu rufen und uns abwechselnd begeistert anzuschauen. Sie wurde sofort in die Arme genommen und wird seither sehr lieb gehabt.

 

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Ähnliches Thema: Seine Trinkflasche.

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Die hat er sich selber bei Budni ausgesucht. Weil er total auf Katzen abfährt. Wie oft haben andere Kinder schon gefragt, wieso er eine Mädchenflasche hat. Manche Kinder sagen auch, das kann nicht seine sein. Ich könnte jedesmal heulen. Ich sag dann immer “Wieso? Weil da rosa dabei ist?” Meistens bekomme ich dann ein Nicken als Antwort. “Aber auch Jungs können doch etwas mit rosa haben. Er hat auch rosane Kleidung. Das macht doch nichts. Ich mag auch rosa. Und blau. Außerdem hat er sich die ausgesucht, weil er Katzen mag.”. Entsetzte Blicke folgen. Ohoh, da zerstöre ich Weltbilder, von Babyalter an eintrainierte Genderscheiße.

Noch bekommt unser kleiner da nichts von mit, aber ich hab so eine Angst vor dem Tag, wo ihn andere Kinder auslachen, weil er seine geliebte Puppi dabei hat. Aber wer soll es ihnen übel nehmen, sie haben es von Anfang an nicht anders gelernt. Zum Beispiel das Kind, dessen Mutter heute morgen beim Abgeben in der Kita gesagt hat, er soll jetzt aufhören zu weinen. Er sei doch ein Junge. “Sei ein guter Junge!” Zack, Tränen unterdrückt. “Guuuter Junge.”
Ich hoffe hoffe hoffe, die Erzieherinnen wirken da etwas gegenan. Zumindest was die Puppe angeht, scheinen sie cool. Denn die darf gelegentlich mal mit in die Kita. Ist ja auch langweilig, so ein Tag alleine im leeren Kinderzimmer.

 

 

Meine neue Challenge!

Hey,
Nein, keine Sorge, das hier ist kein Magerwahn-Blog!
Ich kann meinen Mama-Bauch bloß wirklich nicht mehr sehen, er ist so weich und das passt einfach nicht zu mir. Ich steh einfach drauf, Muckis zu haben und die soll man auch sehen! 🙂
Mich würden keine zehn Pferde in ein Fitnessstudio bekommen, deswegen suche ich mir gelegentlich neue Übungen und neuerdings auch gerne Challenges, um mein Zuhause-Workout ein bisschen abwechslungsreicher zu gestalten und die Motivation aufrecht zu erhalten.
Heute beginne ich mit der 30 Day Ab Challenge!

Aufmerksam auf sie wurde ich auf Instagram. Es gab im Juni eine große Bewegung dazu, ich hänge mal wieder hinterher, aber besser heute als gar nicht!

Ins Leben gerufen wurde diese Challenge auf Facebook und hat mehrere Millionen dazu bewegt, mitzumachen!
Ich habe jahrelang Yoga und Pilatesunterricht gehabt, ich weiß also, worauf ich bei den Übungen achten muss. Wer sich unsicher ist, empfehle ich jedoch, nicht einfach zuhause los zu turnen, da kann man seinem Körper großen Schaden zufügen. So wie der Typ auf dem Bild sollte man jedenfalls keine Situps machen! Einen ersten guten Überblick, wie man die Übungen ausführen sollte, habe ich übrigens hier gefunden: woman.at

Wer hat Lust, mitzumachen?

Rhabarber!

Heute morgen war ich schon nebenbei ganz fleißig und hab mir leckeres Rhabarberkompott gekocht!

Ich muss dabei immer an den wundervollen Satz aus Pippi Langstrumpf denken “Na sieh mal einer an, Polizisten hab ich fast so gern wie saures Rhabarberkompott!”.

Sauer mag ich mein Rhabarberkompott auch nicht, lieber mit viel viel Zucker und auf leckeren Waffeln mit Puderzucker! Mmmhh….

 

Das Grundrezept dazu ist ganz simpel! Ich habe eine kleinere Menge gemacht, als hier angegeben, das kann man ja einfach im Kopf kurz teilen 🙂

1kg Rhabarber

200g Zucker

2 Packungen Vanillinzucker

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Man schneide einfach die braunen Stellen sparsam vom Rhabarber ab und schneide ihn in Stücke. Wenn man auf das Schälen verzichtet, verliert er weniger Farbe und gesunde Nährstoffe.

Ich habe statt dem angegebenen Vanillinzucker etwas mehr Zucker genommen und echte Vanille.

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Dann ab in den Topf und mit dem Zucker überstreuen, einmal umrühren und für mindestens ein Stündchen stehen lassen. In dieser Zeit sollte der Rhabarber so viel Wasser ziehen, dass man keines mehr hinzufügen muss.

Dann vorsichtig zum kochen bringen, bis sich der Rhabarber auflöst und sich ein schönes Kompott gebildet hat.

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Ab in kleine Einmachgläschen und rein in den Kühlschrank!

Schmeck auch toll zu Eis und als Verfeinerung in purem Yoghurt!

Guten Appetit 🙂

Wie ich mir ein lazy Shirt mache

Kranke Mama allein Zuhause oder wie man aus einem 2,99 HerrenShirt ein schönes Oberteil zaubert.

Letzte Woche litt der Kleine an einem Virus mit Bronchitis… Jetzt hat es die Mama erwischt. Nach 6 Tagen nonstop gemeinsam Zuhausebleiben genieße ich zugegebenerweise die Ruhe, während er sich in der Kita amüsiert. Aber still auf dem Sofa liegen ist nichts für mich. Auch wenn ich es mir so so oft vornehme. Dann lieg ich da, kuschel mich in die Decke, schließe die Augen, entspanne mich und zack! Tausend Ideen im Kopf. Was ich nicht noch alles machen müsste. Worauf ich Lust hätte. Worauf ich jetzt Appetit hätte. Was der Papa wohl gerade macht? Wie es dem Kleinen geht? Und schon kreuzen sich die Pläne.

Nagut, heute geh ich es wirklich mal ruhig an, aber nicht komplett tatenlos. Schnell noch ein bisschen am Blogdesign gearbeitet, Tee getrunken, und dann ist mir dieses Tshirt ins Auge gesprungen…

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Welches hier seit Wochen unbenutzt herumliegt. Eigentlich hab ich es beim Einkaufen für den Papa mitgebracht, aber der will es nicht haben und jemand anderes passt nicht rein. Echt nicht?

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Naja, sieht wirklich ein bisschen lahm aus.
Aber es fühl sich so schön an! Richtig weich. Und das bei dem Preis…

Ok, hier also das erste klitzekleine DIY auf unserem Blog!

Was braucht man?
Ein etwas zu großes Shirt und eine (Stoff-)Schere. Und zwei Minuten.
Ich habe hier ein American Shirt für Herren von ALDI Nord genommen. Der Stoff fühlt sich wirklich super weich an, 86% Baumwolle, 14% Viskose.

Gut, man ziehe das Shirt probehalber an und überlegt sich, wo man gerne schneiden möchte, beziehungsweise wie groß der Aussschnitt in etwa werden soll.

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Das ganze dann auf dem Boden ausbreiten. Ich beginne mit den Ärmeln und schneide direkt an der ehemaligen Naht entlang, denn ich möchte später noch ärmel an dem Shirt haben. Man könnte auch in der Mitte den Schnitt machen, dann hat man am Ende eher angedeutete Ärmel.

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Das Ganze sieht jetzt etwas zu “abgeschnitten” aus, nicht?

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Hier der Trick: Den Ärmel an dem Schnitt entlang dehnen, dann rollt sich der Stoff auf und das ganze sieht gleich viel lässiger aus.

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Dann schneide ich am Kragen entlang. Da bei meinem Shirt die Schulternaht in die Kragennaht am Nacken übergeht und ich dies beibehalten möchte, schneide ich nur vorne den ganzen ehemaligen Kragen ab und hinten nur den Teil über der Naht. Somit behält das Shirt seine Grundform bei.

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Auch hier dehne ich die Naht wieder, damit sie sich rollt.

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Das Ganze könnte man mit dem Saum auch machen, aber ich mag die länge des Shirts. Vielleicht schneid ich das aber später doch noch ab, mal sehen.
Angezogen sieht es jetzt so aus!

 

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Das Tragegefühl ist nun super, ich liebe großzügig geschnittene Oberteile, die nicht so steif sitzen.
Viel Spaß beim Nachmachen 🙂

Die Mama