Wie ich mir ein lazy Shirt mache

Kranke Mama allein Zuhause oder wie man aus einem 2,99 HerrenShirt ein schönes Oberteil zaubert.

Letzte Woche litt der Kleine an einem Virus mit Bronchitis… Jetzt hat es die Mama erwischt. Nach 6 Tagen nonstop gemeinsam Zuhausebleiben genieße ich zugegebenerweise die Ruhe, während er sich in der Kita amüsiert. Aber still auf dem Sofa liegen ist nichts für mich. Auch wenn ich es mir so so oft vornehme. Dann lieg ich da, kuschel mich in die Decke, schließe die Augen, entspanne mich und zack! Tausend Ideen im Kopf. Was ich nicht noch alles machen müsste. Worauf ich Lust hätte. Worauf ich jetzt Appetit hätte. Was der Papa wohl gerade macht? Wie es dem Kleinen geht? Und schon kreuzen sich die Pläne.

Nagut, heute geh ich es wirklich mal ruhig an, aber nicht komplett tatenlos. Schnell noch ein bisschen am Blogdesign gearbeitet, Tee getrunken, und dann ist mir dieses Tshirt ins Auge gesprungen…

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Welches hier seit Wochen unbenutzt herumliegt. Eigentlich hab ich es beim Einkaufen für den Papa mitgebracht, aber der will es nicht haben und jemand anderes passt nicht rein. Echt nicht?

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Naja, sieht wirklich ein bisschen lahm aus.
Aber es fühl sich so schön an! Richtig weich. Und das bei dem Preis…

Ok, hier also das erste klitzekleine DIY auf unserem Blog!

Was braucht man?
Ein etwas zu großes Shirt und eine (Stoff-)Schere. Und zwei Minuten.
Ich habe hier ein American Shirt für Herren von ALDI Nord genommen. Der Stoff fühlt sich wirklich super weich an, 86% Baumwolle, 14% Viskose.

Gut, man ziehe das Shirt probehalber an und überlegt sich, wo man gerne schneiden möchte, beziehungsweise wie groß der Aussschnitt in etwa werden soll.

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Das ganze dann auf dem Boden ausbreiten. Ich beginne mit den Ärmeln und schneide direkt an der ehemaligen Naht entlang, denn ich möchte später noch ärmel an dem Shirt haben. Man könnte auch in der Mitte den Schnitt machen, dann hat man am Ende eher angedeutete Ärmel.

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Das Ganze sieht jetzt etwas zu “abgeschnitten” aus, nicht?

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Hier der Trick: Den Ärmel an dem Schnitt entlang dehnen, dann rollt sich der Stoff auf und das ganze sieht gleich viel lässiger aus.

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Dann schneide ich am Kragen entlang. Da bei meinem Shirt die Schulternaht in die Kragennaht am Nacken übergeht und ich dies beibehalten möchte, schneide ich nur vorne den ganzen ehemaligen Kragen ab und hinten nur den Teil über der Naht. Somit behält das Shirt seine Grundform bei.

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Auch hier dehne ich die Naht wieder, damit sie sich rollt.

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Das Ganze könnte man mit dem Saum auch machen, aber ich mag die länge des Shirts. Vielleicht schneid ich das aber später doch noch ab, mal sehen.
Angezogen sieht es jetzt so aus!

 

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Das Tragegefühl ist nun super, ich liebe großzügig geschnittene Oberteile, die nicht so steif sitzen.
Viel Spaß beim Nachmachen 🙂

Die Mama

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